Hodann, Johann Friedrich (1745)
Grunddaten
Person
Ja


In seinem Brief an Leibniz vom 28. Oktober 1702 (I, 21 N. 360) geht Hodann auf Einzelheiten seiner frühen Biographie ein: Geb. als Sohn des Pfarrers Johannes Hodann und der Elisabeth Steinhausen; nach dem Tod des Vaters und der Wiederverheiratung der Mutter (1680) bis zum Alter von 14 Jahren bei Verwandten aufgezogen, mit Hilfe eines geerbten Stipendiums von 60 Rth. am 28. 4. 1693 zum Studium der Theologie in Helmstedt immatrikuliert. Verlässt nach Abschluss (?) des Studiums Helmstedt aus Geldnot, lehrt die Tochter eines Braunschweiger Kaufmanns "rudimenta Grammatices", später die Kinder des Pfarrers Christian Rosemeyer in Woltorf (Lkr. Peine) "principia bonarum artium" für 16 Rth. jährlich und hält gelegentlich Gottesdienst.

Das Datum des Dienstantritts bei Leibniz ist Hodanns Brief vom 11. Juni 1704 (I, 23 N. 300) entnommen.

Am 17. Oktober 1715 heiratet Hodann die Witwe seines Vorgängers Margarethe Caterina Seegers, geb. Wobbe.

Namen
Hauptansetzung
Hodann, Johann Friedrich

Lebensdaten
männlich

1. 3. 1674 a. St.
Wedtlenstedt (Landkreis Peine)


1745
Winsen a. d. Luhe


Hodann, Johann Friedrich — Geb. Wedtlenstedt (Landkreis Peine) 1. (11.) 3. 1674, gest. Winsen a. d. Luhe 1745. — Ab 1693 Theologiestudium in Helmstedt, anschließend Privatlehrer in Braunschweig, dann in Woltorf (Landkreis Peine). Vom 10. Juni 1703 bis Ende 1714 in Leibniz' Diensten, seit Januar 1715 Rektor der öffentlichen Schule in Winsen a. d. Luhe.
Religionszugehörigkeiten
lutherisch
Funktionen
Rektor der öffentlichen Schule in Winsen a. d. Luhe
11. 1. 1715–1745
Fundstellen
I | 21
I | 27
III | 9
Nachweise

Günther Hagen, Rektor Johann Friedrich Hodann and die öffentliche Schule in Winsen (Luhe) in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, in: Kreiskalender 2005. Jahrbuch für den Landkreis Harburg, S. 87-100.
Beziehungen
Amanuensis


10. 6. 1703–Ende 1714
Weitere Beziehungen (1)
Korrespondenz (121)